Omega-3-Fettsäuren – Welche Effekte haben EPA und DHA?
Was für Wirkungen haben Omega-3-Fettsäuren?
Omega-3-Fettsäuren sind seit Jahren ein intensiv erforschtes Thema. Das grosse Interesse liegt in ihrer breiten Wirkungsweise – und darin, dass viele Zusammenhänge noch nicht vollständig verstanden sind.
Die Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) tragen nachweislich zu einem normalen Fettsäurestoffwechsel bei. Bei ausreichender Zufuhr werden sie in die Zellmembranen eingebaut und beeinflussen dort regulierende Signalprozesse.
EPA und DHA sind unter anderem mit folgenden Körperfunktionen verbunden:
- DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei
- DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Sehkraft bei
- EPA und DHA tragen zu einem normalen Herzfunktion bei
- EPA und DHA tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Triglyceridspiegels im Blut bei
- DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Blutfettzusammensetzung bei
- DHA ist wichtig für die normale Entwicklung des Gehirns beim Säugling (bei ausreichendem Omega-3-Status der Mutter während Schwangerschaft und Stillzeit)
Hinweis: Die genannten Effekte sind zugelassene gesundheitsbezogene Angaben gemäss EU-Verordnung Nr. 432/2012.
Hat Omega-3 auch Einfluss auf das Bindegewebe und die Faszien?
Das Bindegewebe – Faszien, Haut, Sehnen, Bänder – wird massgeblich von den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA beeinflusst. Entzündliche Prozesse und deren Regulation spielen für das Bindegewebe eine grosse Rolle. EPA beeinflusst dabei mehrere Botenstoffe wie Protectine, Resolvine und Lipoxine, die am Entzündungsprozess beteiligt sind.
Auch die Durchblutung profitiert von einer ausreichenden Versorgung mit EPA und DHA – ein wichtiger Faktor für gesundes Bindegewebe.
Omega-3-Fette aktivieren zudem anabole Systeme wie mTOR, die für Zellteilung und Gewebeerneuerung mitverantwortlich sind. Das spielt besonders bei Heilungsprozessen eine Rolle.
Was muss ich essen, um ausreichend Omega-3 aufzunehmen?
Fisch ist die Hauptquelle für EPA und DHA. Algen liefern ebenfalls nennenswerte Mengen, vor allem DHA. Pflanzliche Quellen wie Nüsse, Rapsöl, Avocado, Leinsamen oder Chia-Samen enthalten nur die Vorstufe ALA (Alpha-Linolensäure), die der Körper nur zu etwa 5 % in EPA umwandeln kann.
Möchtest du mehr über Omega-3 in verschiedenen Lebensphasen erfahren? Alle Details mit wissenschaftlichen Quellen findest du auf NutriExperts.com. (Link: https://nutriexperts.com/blog/omega-3/)
Wie viel Omega-3 brauche ich persönlich?
Das erfährst du im zweiten Teil des Artikels. (Link: zum Teil 2)



